Ist die “Riesterrente” eine Mogelpackung?

Riesterrente - Mogelpackung bei Geringverdienern bzw. Hartz-IV-Empfängern? Die Riesterrente wird als “die Lösung” zur Verhinderung von Altersarmut gepriesen. Ist sie das wirklich oder wird hier bewusst „beschönigt“? Das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung schreibt in seinem Bericht zur Altersarmut, dass die Riesterrente die Entwicklung der Altersarmut abschwächen und aufhalten wird. Für die heute 40- bis 50-jährigen Arbeitslosengeld-II-Empfänger ist der Abschluss einer Riesterrente ziemlich sinnlos, da die meisten auch bei einer Wiedereingliederung ins Erwerbsleben (1. Arbeitsmarkt) die entstandenen Beitragslücken in vielen Fällen nicht mehr ausgleichen können.  Diese Menschen werden vielmehr auf die Grundsicherung angewiesen sein, weil alle Ansprüche aus der Riesterrente bei der Grundsicherung angerechnet werden.Dieser Gesichtspunkt der Anrechnung sollte bei einer Empfehlung für den Abschluss der Riesterrente als Schutz vor Altersarmut in jedem Fall beachtet werden, da andernfalls die Geringverdiener und Hartz-IV-Empfänger sich die Beiträge zur Riesterente im wahrsten Sinn des Wortes „vom Munde absparen“, im irrigen Glauben und Vertrauen darauf, etwas sinnvolles gegen Armut im Alter zu tun, nur um im Rentenalter zu die bittere Wahrheit zu erleben, dass ihre vermeintlich so sinnvolle Riesterrente komplett auf die Grundsicherung angerechnet wird.  Bis zu 20 % des verfügbaren Einkommens müssen Geringverdiener für die Riesterrente aufbringen. Tatsache ist, dass nur Personen mit einem Bruttogehalt ab € 1900,– mit Ihrer Rente über die Grundsicherung kommen. Bei allen, die weniger als € 1900,- Bruttogehalt beziehen,  wird die Riesterrente komplett angerechnet, so dass jegliche Sparbemühungen der Geringverdienenden und damit der Verzicht auf einen Teil ihres sowieso schon zu geringen Einkommens umsonst waren. Dazu gibt es ein interessantes Interview mit Professor Meinhard Miegel: http://www.daserste.de/plusminus/ allround_dyn~uid,f40vcoqo33k9nwyu~cm.asp

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